Ihr Herz bekehren




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Die Überschrift dieser Woche lautet „IHR HERZ BEKEHREN“, doch wie sieht das jetzt wirklich praktisch im Leben aus?


Der Merktext dieser Woche lautet: Ihr werdet dort den Herrn, deinen Gott, suchen, und du wirst ihn finden, so du ihn von ganzen Herzen und von ganzer Seele suchen wirst. 5 Mose 4,29


-Was macht ihr, oder was habt ihr gemacht, dass Ihr zu Bekehrte geworden seit?


Nur die Gnade Gottes kann das Herz überführen und bekehren; nur von ihm können die Sklaven der Gewohnheit Kraft bekommen, die Fesseln zu lösen, mit denen sie gebunden sind. Dem Menschen ist es unmöglich seinen Leib Gott zu einem lebendigen Opfer, heilig und angenehm, zu begeben, während er noch Gewohnheiten frönt, die ihn der physischen, geistigen und moralischen Kraft berauben. Wiederum sagt der Apostel: „Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille.“ Römer 12,2


(Wir werden es nicht schaffen, dass wir unsere schlechten Gewohnheiten ablegen werden, aber wir können darum sinnen, wir müssen unsere Gedanken danach richten, so wie der Besessene in Matthäus 8,28-34)


-Bleiben wir noch etwas im praktischen Teil, warum ist gerade unsere Gesundheitsbotschaft oftmals der Beginn der Bekehrung?


Dieselben Sünden, welche in den Tagen Noahs Gottes Gericht herausforderten, werden auch heutzutage begangen. Männer und Frauen geben sich dem Essen und Trinken so hin, daß die schließlichen Folgen Schwelgerei und Trunkenheit sind. Diese überhandnehmende Sünde, die Befriedigung eines verdorbenen Gaumens, beherrschte als Leidenschaft die Menschen in den Tagen Noahs, und verursachte ein weitverbreitetes Verderben. Gewalt und Sünde reichten bis in den Himmel. Diese sittliche Verdorbenheit wurde schließlich durch die Sintflut von der Erde vertilgt. Dieselben Sünden, die Schwelgerei und Trunkenheit, stumpften die Sinne der Einwohner von Sodom ab, so daß Sünde die Freude der Männer und Frauen in jener gottlosen Stadt zu sein schien. Christus warnt nun die Welt: „Desselbigen gleichen, wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel, und brachte sie alle um.


(Sünde begann damals wie auch heute mit der Lust am essen, viele Speisen benebeln heute wie auch damals unsere Sinne, aber wir können selber entscheiden ob etwas in meinen Mund kommt oder nicht)


Lesen wir Jeremia 32,37-41

Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoße in meinem Zorn, Grimm und großem Unmut, und will sie wieder an diesen Ort bringen, dass sie sicher wohnen sollen. 38 Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. 39 Und ich will ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel geben, dass sie mich fürchten ihr Leben lang, auf dass es ihnen wohlgehe und ihren Kindern nach ihnen. 40 Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun, und will ihnen Furcht vor mir ins Herz geben, dass sie nicht von mir weichen. 41 Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen in beständiger Treue, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.


-Wenn wir diese Verse lesen, was ist Gott größter Wunsch?


Gott ist nicht bereit, weniger anzunehmen als eine uneingeschränkte Hingabe. Halbherzige, sündenbeladene Christen können niemals in den Himmel eingehen. Sie würden dort kein Glück finden, weil sie nicht die hohen und heiligen Grundsätze kennen, von denen die Glieder der königlichen Familie geleitet werden. Der wahre Christ öffnet sein Herz für himmlische Dinge. Er lebt in Gemeinschaft mit Christus. Sein Wille stimmt mit dem Willen Christi überein. Sein größter Wunsch ist es, Christus immer ähnlicher zu werden.

Wir können den Heiligen Geist nicht benutzen, sondern der Heilige Geist muß sich — umgekehrt — unser bedienen.


Lesen wir 5 Mose 5,22-29

Das sind die Worte, die der HERR redete zu eurer ganzen Gemeinde auf dem Berge, aus dem Feuer und der Wolke und dem Dunkel mit großer Stimme, und tat nichts hinzu und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.


Mose als Mittler zwischen Gott und Israel23 Als ihr aber die Stimme aus der Finsternis hörtet und der Berg im Feuer brannte, tratet ihr zu mir, alle eure Stammeshäupter und eure Ältesten, 24 und spracht: Siehe, der HERR, unser Gott, hat uns sehen lassen seine Herrlichkeit und seine Majestät, und wir haben seine Stimme aus dem Feuer gehört. Heute haben wir zwar gesehen, dass Gott mit Menschen redet und sie am Leben bleiben. 25 Aber nun, warum sollen wir sterben? Dies große Feuer wird uns noch verzehren! Wenn wir des HERRN, unseres Gottes, Stimme weiter hören, so müssen wir sterben. 26 Kann denn Sterbliches die Stimme des lebendigen Gottes aus dem Feuer reden hören wie wir und doch am Leben bleiben? 27 Tritt du hinzu und höre alles, was der HERR, unser Gott, sagt, und sage es uns. Alles, was der HERR, unser Gott, mit dir reden wird, das wollen wir hören und tun. 28 Als aber der HERR eure Worte hörte, die ihr mit mir redetet, sprach er zu mir: Ich habe gehört die Worte dieses Volks, die sie mit dir geredet haben; es ist alles gut, was sie geredet haben. 29 Ach dass sie ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und zu halten alle meine Gebote ihr Leben lang, auf dass es ihnen und ihren Kindern wohlginge ewiglich!


-Wenn man die Verse 23-25 betrachtet, warum hatten die Israeliten Angst vorm Sterben?


Die Vergebung der Sünden, die Rechtfertigung durch den Glauben an Jesus Christus, den Zugang zu Gott allein durch einen Mittler, weil sie verloren, schuldig und sündig waren von all diesen Wahrheiten hatte das Volk nur eine geringe Vorstellung. Sie hatten weitgehend das Wissen über Gott und über den einzigen Weg, sich ihm zu nähern, verloren. Sie verstanden kaum, was die Sünde ausmacht und was Gerechtigkeit bedeutet. Die Vergebung der Sünden durch Christus, den prophezeiten Messias, den ihre Opfer symbolisierten, war ihnen unklar.


(Ich stelle mir oftmals die Frage ist es mir überhaupt klar, dass Jesus mein Mittler oder ist mir das Ausmaß Sünde wirklich immer bewusst? Jesus wollte ihnen EWIGES LEBEN bringen aber sie verstanden es leider nicht)


-Wenn man sich die Verse 26-27 betrachten, was verraten uns diese Verse, wie sie Mose beurteilten und wie sie sich selbst beurteilten?


Paulus stellte fest: „Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voll großer Zuversicht und tun nicht wie Mose, der eine Decke vor sein Angesicht hängte, damit die Israeliten nicht sehen konnten das Ende der Herrlichkeit, die aufhört. Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird.


-Wenn man sich die Verse 28-29 anschauen, warum akzeptiert Gott diese Beziehung auf Distanz?


(-Dieser Vers 29 schmerzt im Herzen, wenn er beginnt mit ACH dass sie ein solches Herz hätten, es tut weh wie weit auseinander  diese Beziehung zwischen dem Mensch und Gott ist. Mir selbst tut es oftmals so weh, wenn ich dort stehe als sündiger Mensch und wie weit gerade wieder Gott von mir entfernt ist, wie geht es wohl dann in diesen Moment Gott?)


Offenbarung 21,3

Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;


-Was ist Gottes größter Wunsch, dass wir abseits stehen wie, damals das Volk Israel oder das wir bei ihm sind, ganz Nahe wie damals Johannes der an seiner Brust lag?)


5Mose 4,25-28

Wenn du nun Kinder zeugst und Kindeskinder und ihr im Lande wohnt und versündigt euch und macht euch Bildnisse von irgendeiner Gestalt, sodass ihr übel tut vor dem HERRN, deinem Gott, und ihn erzürnt, 26 so rufe ich heute Himmel und Erde zu Zeugen über euch, dass ihr bald weggerafft werdet aus dem Lande, in das ihr geht über den Jordan, um es einzunehmen. Ihr werdet nicht lange darin bleiben, sondern werdet vertilgt werden. 27 Und der HERR wird euch zerstreuen unter die Völker, und es wird von euch nur eine geringe Zahl übrig bleiben unter den Heiden, zu denen euch der HERR wegführen wird. 28 Dort werdet ihr Göttern dienen, die das Werk von Menschenhänden sind, Holz und Stein, die weder sehen noch hören noch essen noch riechen können.


-Warum gibt Gott immer wieder solche Beispiele?

(Gott gab ihnen ein Beispiel, damit sie wissen welche Gefahren in der NEUEN UMGEBUNG lauern, aber sie dienen auch dazu, dass sich der Mensch immer FREI entscheiden kann wenn er sich in dieser Situation befindet.)


5 Mose 30,1-5

1 Wenn nun dies alles über dich kommt, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst, wenn du unter den Heiden bist, unter die dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, 2 und du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, dass du seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele in allem, was ich dir heute gebiete, 3 so wird der HERR, dein Gott, deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, unter die dich der HERR, dein Gott, verstreut hat. 4 Wenn du bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen 5 und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren.


-Was ist die Idee hinter diesen Text?

(Auch wenn du es verpfuscht hat, auch wenn du es warst der sich von Gott abgewand hat, gibt er dir die Möglichkeit wieder zurück zu kommen. Und er stellt dich dann nicht irgendwo hin sondern wieder am selben Platz und noch höher aber niemals niedriger. Gott möchte uns den Segen schenken und ausschütten. Wir sind es leider oftmals die diesen verneinen wie damals auch das Volk Israel als sie zu Gott hätte kommen sollen.)


-Ich mache hier einen kleinen Aufruf, denn nicht nur wir sollen Buße tun sondern die ganze Welt soll die Möglichkeit haben zur Buße, daher sollen wir folgenden Auftrag wahr nehmen:


Die von unseren Verlagshäusern veröffentlichten Schriften sollen ein Volk für die Begegnung mit Gott vorbereiten. Auf der ganzen Welt sollen sie die gleiche Aufgabe erfüllen wie einst Johannes der Täufer für das jüdische Volk. Durch aufrüttelnde Warnungsbotschaften weckte Gottes Prophet die Menschen aus ihren weltlichen Träumen. Durch ihn rief Gott das rückfällige Israel zur Buße. Durch seine Verkündigung der Wahrheit deckte er im Volk verbreitete Irrtümer auf. Im Gegensatz zu den falschen Lehren seiner Zeit trat die Wahrheit in seiner Predigt als ewig gültige Gewissheit hervor. „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“, lautete die Botschaft des Johannes. Die gleiche Botschaft soll heute der Welt durch die Veröffentlichungen unserer Verlagshäuser verkündigt werden ... Zu einem großen Teil soll durch unsere Verlagshäuser das Werk jenes Engels verrichtet werden, der mit großer Macht vom Himmel hernieder kommt und die Erde mit seiner Klarheit erleuchtet.














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