UND ES WAR SEHR GUT

sCHÖPFUNG




Zurück

Wir betrachten uns heute den Bibeltext 1 Mose 1,1-31

Gustave Pierre Trouvé (1839–1902), einen bedeutenden französischen Erfinder und Elektroingenieur des 19. Jahrhunderts.

Er gilt als ein Pionier der Elektrotechnik und ist vor allem für folgende Leistungen bekannt:

Das erste Elektroauto: Im Jahr 1881 präsentierte er auf der Internationalen Elektrizitätsausstellung in Paris das Trouvé Tricycle, das als das weltweit erste echte Elektrofahrzeug gilt.

Elektromotoren: Er entwickelte kompakte und effiziente Elektromotoren, die er unter anderem für den Antrieb von Booten nutzte (der erste Außenbordmotor).

Medizintechnik: Trouvé erfand verschiedene elektrische Instrumente für die Medizin, darunter frühe Vorläufer des Endoskops.

Vielseitigkeit: Er hielt über 300 Patente, die von tragbaren Batterien über elektrische Schmuckstücke bis hin zu beleuchteten Springbrunnen reichten.


Trotz seiner bahnbrechenden Arbeiten geriet er nach seinem Tod lange Zeit in Vergessenheit, wird aber heute oft in Podcasts wie Geschichten aus der Geschichte als „vergessener Erfinder“ gewürdigt.


Bevor die elektrische Beleuchtung, wie sie Gustave Trouvé vorantrieb, Einzug hielt, waren die Gassen der Städte – insbesondere in Paris – ein Ort des Halbdunkels, des Gestanks und der Gefahr.



Hier sind die wichtigsten Merkmale der Gassen in dieser Zeit:

Schwache Lichtquellen: Vor der Elektrizität nutzte man Öllampen und Gaslaternen. Diese warfen nur einen kleinen, flackernden Lichtkreis direkt unter den Pfosten, während der Rest der Gasse in tiefem Schwarz versank.


Der Geruch: Besonders Gaslaternen verbreiteten einen beißenden Geruch nach verbranntem Kohlengas. Frühere Öllampen, die oft mit Walöl oder Tierfett betrieben wurden, rochen streng und rußten stark.


Gefährliches Pflaster: Ohne helles Licht waren die engen Gassen ein Paradies für Taschendiebe und Überfälle. Wer nachts unterwegs war, mietete oft einen „Linkboy“ – einen Jungen mit einer Fackel, der einem den Weg leuchtete.


Abhängigkeit von Menschen: Das Licht ging nicht automatisch an. Laternenanzünder mussten bei Dämmerung jede einzelne Lampe mit einer langen Stange entzünden. Vergaß ein Anzünder eine Lampe oder ging sie durch Wind aus, blieb dieser Abschnitt der Gasse stockfinster.


Stille und Stillstand: Mit Sonnenuntergang endete das öffentliche Leben fast vollständig. Geschäfte schlossen, und die Menschen blieben in ihren Häusern, da die Fortbewegung in der Dunkelheit ein hohes Unfallrisiko barg.


Gustave Trouvé brachte in diese Welt eine Revolution: Er entwickelte tragbare Batterien und elektrische Lampen, die helleres, sichereres und geruchloses Licht ermöglichten – ein entscheidender Schritt weg vom rußigen Gaslicht hin zur modernen „Stadt des Lichts“.

Welche Würde welchen Tank bringen wir so oft der Wissenschaft? Und wie wenig unserem Schöpfer, der überhaupt diese Dinge möglich gemacht hat! Was wir leider sehr oft vergessen ist, dass Gott ein Gott ist, bei dem wir in Wirklichkeit keine teuren Lichtquellen benötigen würden, denn er selbst ist das Licht, doch wie sehr würdigen wir das?



Gott schuf, unsere Erde hatte einen Anfang, jeder Baum, jeder Pflanze jedes Lebewesen hatte einen Anfang, außer von Gott wird ein solcher Anfang im Wort Gottes nie beschrieben! Denn er hat ewigen Bestand, sei es in der der Vergangenheit oder auch auf die Zukunft gesehen.

Als die Erde aus der Hand des Schöpfers hervorging, war sie unbeschreiblich schön… Ihre Oberfläche war abwechslungsreich gestaltet, die gesamte Landschaft übertraf in ihrer Schönheit die gepflegten Anlagen der stolzesten Paläste. Die Engel betrachten die Szenarien mit Entzückung und hatten ihre Freude an Gottes wunderbaren Werken.

Alles was Gott schuf, löste nicht nur Freude bei ihm selbst aus, sondern auch bei Engeln! Ein Gott der auf der Anklagebank Luzifers stand, wird schnell ersichtlich welchen Charakter Gott wirklich hatte, somit musste er so schnell wie möglich damit beginnen, dieses wunderschöne Werk sofort wieder zu zerstören und verleitete den Menschen zur Sünde!

Die Schöpfung


ERSTER TAG

1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (Auf Erden wurde es vorher schon HELL bevor Gott Sonne, Mond und Sterne erschaffen hat, somit muss er das Licht der Welt schon damals gewesen sein, so wie es auch in Offenbarung geschrieben ist, als das NEUE Jerusalem auf die Erde gekommen war, war ein Mond und eine Erde nicht mehr nötig)

4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis
5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Nie darf der Bote Gottes das Trachten nach mehr Licht, nach größerer Kraft einstellen. Er muß inmitten von Entmutigung und Dunkelheit weiterarbeiten, weiterbeten und weiterhoffen, entschlossen, ein gründliches Verständnis der Heiligen Schrift zu erlangen und an keiner Gabe zu kurz zu kommen. DEV 134.1

Es gibt finstere Teile in unserer Zeitgeschichte, in unserem Leben, aber EGW sagt, wir müssen auch weiterarbeiten wenn es dunkel ist, egal in welcher Zeitepoche du dich gerade befindest, hör nicht auf, bis der Tag anbricht!


ZWEITER TAG

6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern.

7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so.

8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag.


DRITTER TAG

9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einem Ort, dass man das Trockene sehe. Und es geschah so.

10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war.

11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist auf der Erde. Und es geschah so.

12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.

13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.


VIERTER TAG

14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht. Sie seien Zeichen für Zeiten, Tage und Jahre

15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.

16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.

17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde

18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.

19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.


FÜNTER TAG

20 Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.

21 Und Gott schuf große Seeungeheuer und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.

22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden.

23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.


SECHSTER TAG

24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so.

25 Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.


ERSCHAFFUNG DES MENSCHEN

26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau[1].

28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.

30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so.

31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.


Wo ergeht Gottes Wort auch in der finsteren Zeit des Unglaubens: „Es werde Licht!“ Er ruft seinem Volk zu: „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!“ Jesaja 60,1. BRG 338.3


„Denn siehe“, heißt es weiter, „Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ Jesaja 60,2. BRG 338.4


Die Dunkelheit in der Welt beruht auf der falschen Vorstellung von Gott. Die Menschen wissen nicht mehr, wie er wirklich ist, und deuten sein Wesen falsch. BRG 338.5


-Was bedeutet, dass der Geist Gottes über dem Wasser schwebt?

Gott lässt „das Licht aus der Finsternis hervorleuchten“. 2.Korinther 4,6. „Die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“ 1.Mose 1,2.3. So ergeht Gottes Wort auch in der finsteren Zeit des Unglaubens: „Es werde Licht!“ Er ruft seinem Volk zu: „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!“ Jesaja 60,1 BRG 338.3


Wie spiegelt die Struktur der Schöpfung die Absicht Gottes wider?

Die Struktur ist geprägt von extremer Ordnung: Drei Tage lang schafft Gott Räume (Licht/Finsternis, Himmel/Wasser, Land/Meer) und drei Tage lang füllt er diese (Himmelskörper, Vögel/Fische, Landtiere/Mensch). Gottes Absicht ist kein Chaos (Tohuwabohu), sondern ein bewohnbarer, strukturierter Lebensraum, in dem jedes Geschöpf seinen Platz hat.

Was bedeutet es, sich in einer vollkommenen Welt ohne Rebellion die Welt untertan zu machen?

In diesem Kontext bedeutet „untertan machen“ (V. 28) eine königliche Stellvertreterschaft. Da es noch keine Sünde oder Zerstörung gibt, ist dies kein Aufruf zur Ausbeutung, sondern zur kultivierenden Gestaltung. Es geht darum, das Potenzial der Erde so zu entfalten, dass das Leben gedeiht – vergleichbar mit einem Gärtner, der die Wildnis in einen Garten verwandelt.


Was genau sagt der Text aus, ein Bild Gottes zu sein?

Das „Bild Gottes“ (V. 26-27) definiert den Menschen als Gottes Repräsentanten auf der Erde. Es bedeutet:

Beziehung: Der Mensch ist das einzige Gegenüber, mit dem Gott direkt spricht.

Kreativität: Wie Gott ordnet und belebt der Mensch seine Umgebung.

Gemeinschaft: Die Gottebenbildlichkeit drückt sich in der Dualität von „Mann und Frau“ aus; der Mensch ist auf Gemeinschaft angelegt.


Welche Chaosbereiche in meinem Leben könnten durch Ordnung und Kreativität verbessert werden?

Der Text zeigt, dass Gott dort ansetzt, wo es „wüst und leer“ ist. Übertragen bedeutet das: Überall dort, wo Unklarheit (Licht fehlt), Vermischung (Trennung fehlt) oder Unfruchtbarkeit (Leere) herrscht, kann durch bewusste Entscheidung und Strukturierung neues Leben entstehen.


Welche Ressourcen habe ich, um Neues zu erschaffen?

Nach Genesis 1 sind deine primären Ressourcen:

Das Wort: Gott schafft durch das Sprechen („Gott sprach...“). Deine Ideen und Worte setzen Prozesse in Gang.

Wahrnehmung: Gott sieht das Licht an und bewertet es. Reflexion ist die Basis für Qualität.

Segen: Gott gibt die Ressource der Fruchtbarkeit weiter, damit sich das Geschaffene von selbst vermehren kann.

Wie kann ich meiner Umgebung Schönheit hinzufügen?

Gott schließt jeden Schöpfungsschritt mit dem Urteil „Es war gut“ (tov) ab. Das hebräische Wort bedeutet auch „schön“ oder „stimmig“. Du fügst Schönheit hinzu, indem du Dinge in ihre Bestimmung bringst und Harmonie zwischen den Elementen (z. B. Land und Pflanzen) herstellst.


Wie kann ich durch Worte und Ideen positive Veränderung bewirken?

Gott nutzt Worte, um zu scheiden (Klarheit schaffen) und zu segnen (Potenzial zusprechen). Du bewirkst Veränderung, indem du durch deine Worte Ordnung in verworrene Situationen bringst und anderen Mut zusprichst, damit sie wachsen können (V. 22).


Welche Verantwortung habe ich als Mensch für die Schöpfung?

Der Mensch trägt die Verantwortung für den Fortbestand und Schutz der Arten (V. 28). Er ist nicht Eigentümer, sondern Verwalter des Systems, das Gott als „sehr gut“ bezeichnet hat. Die Verantwortung liegt darin, das Gleichgewicht der Schöpfung zu wahren.


Wo kann ich als Mentorin/Mentor oder Vorbild Kreativität fördern?

Gott ist das ultimative Vorbild: Er delegiert die Fortpflanzung und Ausgestaltung an die Erde und die Geschöpfe („Die Erde bringe hervor...“). Als Mentor förderst du Kreativität, indem du anderen den Raum gibst, selbst „Frucht zu bringen“, und sie innerhalb eines schützenden Rahmens zur Entfaltung ermutigst.

Zurück