STEINE, DIE LEBEN

Tempelbau




Zurück

1 Könige 7,13-45 und 51


13Und der König Salomo sandte hin und ließ holen Hiram von Tyrus –

14 den Sohn einer Witwe aus dem Stamm Naftali, sein Vater aber war aus Tyrus gewesen –; der war ein Bronzeschmied, voll Weisheit, Verstand und Kunst in allerlei Bronzearbeit. Der kam zum König Salomo und machte ihm alle seine Werke.

15 Er goss zwei Säulen aus Bronze, jede achtzehn Ellen hoch, und eine Schnur von zwölf Ellen war das Maß um jede Säule herum.

16 Und er machte zwei Knäufe, aus Bronze gegossen, oben auf die Säulen zu setzen; jeder Knauf war fünf Ellen hoch.

17 Und es war an jedem Knauf oben auf den Säulen Gitterwerk, sieben geflochtene Reifen wie Ketten.

18 Und er machte an jedem Knauf zwei Reihen Granatäpfel ringsumher an dem Gitterwerk, mit denen der Knauf bedeckt wurde.

19 Und die Knäufe oben auf den Säulen waren wie Lilien, jeder vier Ellen dick.

20 Und es waren zweihundert Granatäpfel in den Reihen ringsum, oben und unten an dem Gitterwerk, das um die Rundung des Knaufs her ging, an jedem Knauf auf beiden Säulen.

21 Und er richtete die Säulen auf vor der Vorhalle des Tempels; die er zur rechten Hand setzte, nannte er Jachin, und die er zur linken Hand setzte, nannte er Boas.

22 Und oben auf den Säulen war Lilienschmuck. So wurde vollendet das Werk der Säulen.

23 Und er machte das Meer, gegossen, von einem Rand zum andern zehn Ellen weit, ganz rund und fünf Ellen hoch, und eine Schnur von dreißig Ellen war das Maß ringsherum.

24 Und um das Meer gingen Ranken an seinem Rand ringsherum, je zehn auf eine Elle; es hatte zwei Reihen Ranken, die beim Guss mitgegossen waren.

25 Und es stand auf zwölf Rindern, von denen drei nach Norden gewandt waren, drei nach Westen, drei nach Süden und drei nach Osten, und das Meer stand obendrauf, und ihre Hinterteile waren alle nach innen gekehrt.

26 Die Wanddicke des Meeres aber war eine Hand breit, und sein Rand war wie der Rand eines Bechers, wie eine aufgegangene Lilie, und es gingen zweitausend Eimer hinein.

27 Er machte auch zehn Gestelle aus Bronze, jedes vier Ellen lang und breit und drei Ellen hoch.

28 Es war aber das Gestell so gemacht, dass es Seiten hatte zwischen den Leisten.

29 Und an den Seiten zwischen den Leisten waren Löwen, Rinder und Cherubim, und ebenso auf den Leisten und oberhalb und unterhalb der Löwen und Rinder waren herabhängende Kränze.

30 Und jedes Gestell hatte vier bronzene Räder mit bronzenen Achsen. Und auf den vier Ecken waren Träger gegossen, jeder dem andern gegenüber, unten an den Kessel gegossen.

31 Aber seine Öffnung mitten auf dem Gestell war eine Elle hoch und rund, anderthalb Ellen weit, und es waren Schnitzereien an der Öffnung in Feldern, die viereckig waren und nicht rund.

32 Die vier Räder aber waren unten an den Seiten, und die Achsen der Räder waren am Gestell. Jedes Rad war anderthalb Ellen hoch.

33 Es waren Räder wie Wagenräder, und ihre Achsen, Naben, Speichen und Felgen waren alle gegossen.

34 Vier Schulterteile führten zu den vier Ecken des Gestells; von dem Gestell gingen seine Schulterteile aus.

35 Und oben auf dem Gestell, eine halbe Elle hoch, rundherum, waren Griffe und Leisten am Gestell.

36 Und er ließ auf die Flächen der Griffe und Leisten eingraben Cherubim, Löwen und Palmenbäume, so viel Platz auf jedem war, und Kränze ringsherum daran.

37 Auf diese Weise machte er zehn Gestelle, alle von einem Guss, einem Maß und einer Gestalt.

38 Und er machte zehn Kessel aus Bronze, dass vierzig Eimer in einen Kessel gingen, und jeder war vier Ellen weit, und auf jedem Gestell war ein Kessel.

39 Und er stellte fünf Gestelle an die rechte Seite des Hauses und die andern fünf an die linke Seite; aber das Meer stellte er rechts vor das Haus nach Süden hin.

40 Und Hiram machte auch Töpfe, Schaufeln, Schalen; und so vollendete er alle Werke, die der König Salomo am Hause des HERRN machen ließ:

41 die zwei Säulen und die kugligen Knäufe oben auf den zwei Säulen und die zwei Gitterwerke, die die beiden kugligen Knäufe auf den Säulen bedecken sollten,

42 und die vierhundert Granatäpfel an den zwei Gitterwerken, je zwei Reihen Granatäpfel an einem Gitterwerk, die die beiden kugligen Knäufe auf den Säulen bedecken sollten,

43 dazu die zehn Gestelle und zehn Kessel obendrauf

44 und das Meer und die zwölf Rinder unter dem Meer

45 und die Töpfe, Schaufeln und Schalen. Und alle diese Geräte, die Hiram dem König Salomo machte für das Haus des HERRN, waren von blanker Bronze.


51So wurde das ganze Werk vollendet, das der König Salomo gemacht hatte am Hause des HERRN. Und Salomo brachte hinein, was sein Vater David geheiligt hatte an Silber und Gold und Geräten, und legte es in den Schatz des Hauses des HERRN.


-Warum sandte Salomo gerade Hiram aus Tyrus?


Unter diesen Männern suchte Salomo einen Werkmeister aus, der den Tempelbau auf dem Berg Morija überwachen sollte. Genaue, schriftliche Beschreibungen über jeden Teil des heiligen Bauwerks waren Salomo von David anvertraut worden (vgl. 1. Chronik 28,11-19). Salomo hätte nur darauf zu vertrauen brauchen, dass Gott hingebungsvolle Mitarbeiter mit besonderer Geschicklichkeit ausrüstet, um die erforderlichen Arbeiten exakt auszuführen. Aber diese Gelegenheit, Gott zu vertrauen, übersah Salomo. Stattdessen bat er den König von Tyrus um einen Mann, der »mit Gold und Silber, Bronze und Eisen umzugehen weiß und mit purpurnen, scharlachroten und blauen Stoffen; einen Meister der Schnitzkunst, der mit den Kunsthandwerkern Judas und Jerusalems, die mein Vater David ausgewählt hat, zusammenarbeiten soll« (2. Chronik 2,6 NLB). MUO 44.2


Auch beim Bau der Stieftshütte befähigte Gott Menschen im Volk dafür, dass sie die Arbeit verrichten können und werden. Auf das hat anscheinend Salamo nicht gedacht!


-Welche Rolle spielen die Geräte und Möbel innerhalb und außerhalb des Tempels und wie lässt sich das für unsere heutige Zeit verstehen und anwenden?




Schöne Möbel machen noch kein Zuhause — Vier Wände, wertvolle Möbel, weiche Teppiche, elegante Spiegel und schöne Bilder machen noch kein Zuhause, wenn Zuwendung und Liebe fehlen. Dieses heilige Wort gehört nicht zu dem prachtvollen Haus, wo man die Freuden des Familienlebens nicht kennt ... ICP1 191.1

Wir müssen uns auch die frage stellen, welchen Zweck Dienen unsere Möbel?


-In welchem Verhältnis stehen Handwerk, Kunstfertigkeit und Glaube in diesem Text und wie wird handwerkliches Können zu geistlicher Bedeutung?


Jesus, der Sohn Gottes, gab der Jugend ein Beispiel, indem er als ein Zimmermann mit den Händen arbeitete. Solche, die es unter ihrer Würde halten, sich den Pflichten des täglichen Lebens zu unterwerfen, sollten stets bedenken, daß Jesus seinen Eltern untertan war und daß er seinen Teil dazu beitrug, die Familie zu ernähren. Es kamen nur sehr wenige Leckerbissen auf Josephs und Marias Tisch, denn sie gehörten zu den Armen und Niedrigen. ChM 79.2





















Zurück